Aktuell

SKG Abstammungsurkunde – Gewähr für seriöse Zucht!

Nicht jeder Hund, der wie ein Berner Sennenhund aussieht, wird als solcher anerkannt. Ein rassereiner Berner Sennenhund hat immer einen SKG/FCI-anerkannten Stammbaum, der die Abstammung und die Reinrassigkeit garantiert. In der Schweiz ist es der KBS, der diese Zucht überwacht. Der KBS untersteht der SKG und der FCI.

Kaufen Sie einen Berner Sennenhund nur aus einer KBS/SKG bzw. FCI anerkannten Zucht, wenn Sie einen rassereinen Hund wollen, der optimal aufgezogen und geprägt ist!

Mit einer Abstammungsurkunde, die durch die SKG ausgestellt wurde, haben Sie die Gewähr, dass der Züchter nur mit Hunden züchtet, die strenge Selektionskriterien erfüllt haben.

KBS-anerkannte Zuchtstätten haben grosse Auflagen betreffend Zuchtberechtigung ihrer Hunde, Zuchtstätte, Aufzucht sowie Aus-und Weiterbildung der Züchter. Die Hunde müssen HD/ED-geröntgt und genetisch getestet sein, sowie die offizielle Zuchttauglichkeitsprüfung für Exterieur und Wesen bestanden haben.

An die Zuchtstätten werden Mindestanforderungen an Haltungsbedingungen und tierschützerische Aspekte gestellt. Jeder Wurf wird mindestens einmal durch eine ausgebildete Person (Zuchtstättenberater/in) kontrolliert.

Nur Berner Sennenhunde-Welpen aus solchen Zuchtstätten werden ins SHSB (Schweizerische Hundestammbuch) eingetragen und erhalten eine SKG/FCI anerkannte Abstammungsbescheinigung. 

Berner Sennenhunde-ähnliche Hunde ohne SKG/FCI-anerkannte Abstammungsurkunde können an offiziellen Hunde-Ausstellungen nicht teilnehmen. Sie erhalten kein rotes, sondern ein grünes Leistungsheft für Hunde ohne FCI-anerkannten Stammbaum.

Nähere Infos: www.bernersennenhund.ch


KBS-Züchtermodul zum Thema Exterieur

Die Aufgabe eines Züchters ist, die Rasse zu erhalten und zu verbessern, unter dem Aspekt der Gesundheit und des Wohlbefindens des Hundes.

Der Berner Sennenhund wurde ursprünglich zum Ziehen der Milchwägeli gezüchtet. Diese Aufgabe formte sein Äusseres, seinen Körperbau und schliesslich auch seine Silhouette. Um kraftvoll und verschleissfrei einen Wagen zu ziehen, muss der Berner Sennenhund kräftig sein. Er braucht eine gutausgeformte Brust, um eine optimale Vorhandführung zu gewährleisten und eine Vorbrust, damit das Brustblatt schön aufliegt. Die Länge des Schulterblattes und des Oberarms sowie des Oberschenkels und des Unterschenkels müssen in einem bestimmten Verhältnis sein, damit die Statik stimmt und die Hinterhand viel Schub bringen kann.

Mit viel aussagekräftigem Bildmaterial und aufschlussreichen Erläuterungen zeigte Ausstellungsrichterin Regula Bürgi eindrucksvoll auf, wie der ideale Berner Sennenhund laut Standard auszusehen hat und welche anatomischen Fehler heute leider weit verbreitet sind und unbedingt züchterisch angegangen werden müssen. Vielen Rassevertretern fehlt heute die Vorbrust und die Brust ist zu wenig ausgeformt. Tendenziell ist das Schulterblatt im Verhältnis zum Oberarm zu lang, sowie der Oberschenkel im Verhältnis zum Unterschenkel oftmals zu lang ist.

Es ist eine wichtige Aufgabe der Züchter, bei der Wahl des Deckpartners die korrekte Anatomie im Auge zu behalten, um diesbezüglich eine Verbesserung anzustreben.

Herzlichen Dank an Regula Bürgi für ihr interessantes und lehrreiches Referat.

 


Einladung zum Züchtertreffen

Die Zuchtkommission bietet dieses Jahr 3 Module an, welche jeweils an einem Abend unter der Woche stattfinden.

Gerne laden wir Züchter/innen, Deckrüdenhalter/innen und interessierte KBS-Mitglieder zum 1. Modul ein.

Thema:                                              DM und HS-Test – wie gehe ich damit um?
Referentin:                                       Dr. med. vet. Franziska Hostettler, Mitglied GeKo
Datum:                                              30. Mai 2018
Ort:                                                     Landgasthof Bären, Ersigen BE
Zeit:                                                   18.00h
Preis:                                                 45.– Sfr.

Anmeldung bei Sandra Berger,  berger_sandra@outlook.com . Geben Sie bitte an, ob mit oder ohne anschliessendes Abendessen. Gerne nehmen wir Ihre Fragen vorgängig in Empfang, damit wir uns darauf vorbereiten können.

Wir möchten Ihnen bereits die Daten für die weiteren Module mitteilen. Bitte reservieren Sie den 29.8.2018 und den 14. 11. 2018.

Im Namen der ZuKo: Andrea Maret, Zuchtkommissionspräsidentin KBS


Aufruf an alle Züchter/innen und Deckrüden-Halter/innen

Das neue Zucht- und Körreglement, das seit 1. Dez. 2017 in Kraft ist, schreibt vor, dass alle Zuchthunde vor ihrer ersten Belegung bzw. vor ihrem ersten Deckakt bei Antagène auf DM (Degenerative Myelopathie) und HS (Histiozytäres Sarkom) getestet sein müssen.

Eine Vorschrift, welche Verpaarungen erlaubt sind, gibt es (noch) nicht. Wir appellieren aber an alle Züchter/innen Deckrüden-Halter/innen, die volle Verantwortung betreffend der Gesundheit der Rasse wahrzunehmen und die Zuchtempfehlungen für HS und DM gerecht zu werden.

Hier finden Sie eine übersichtliche Tabelle für die Verpaarungs-Empfehlungen betreffend DM.  

Empfehlungen

Verpaarungen DM


Körblatt Verhalten

Hier finden Sie das neue Körblatt Verhalten. Es wird ab der nächsten Körung vom 24. März 2018 in Gebrauch sein und das ehemalige Formular ablösen.

180202-Körblatt

180308-Begriffserklärung zum Körbericht_DE

180308-Begriffserklärung zum Körbericht_FR

ZuKo und Verhaltensrichter-Team


Anpassung Körgebühren

Anpassung Körgebühren gültig ab DV KBS 03. März 2018
Körgebühren gültig ab DV KBS 2018


Neues Körblatt Exterieur

Hier finden Sie das neue Körblatt Exterieur. Es wird ab der nächsten Körung vom 24. März 2018 in Gebrauch sein und das ehemalige Formular ablösen.

Exterieur Körblatt 2018 1


 

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