Erscheinung

Der Berner Sennenhund – Der schönste Hund der Welt!

„Mir scheint, der gute Berner Sennenhund ist durch sein Ebenmass in jeder Richtung und seine herrliche Farbe und Farbzeichnung eigentlich der schönste Hund, den es gibt.“ (Zitat Prof. Albert Heim)

 

Im Standard Nr. 45 der FCI ist das allgemeine Erscheinungsbild des Berner Sennenhundes klar vorgegeben. „Langhaariger, dreifarbiger, übermittelgrosser, kräftiger und beweglicher Gebrauchshund mit stämmigen Gliedmassen, harmonisch und ausgewogen.“

 

Der Berner Sennehund braucht nicht neu erschaffen zu werden. Vielmehr ist es die Aufgabe des Klubs, das zu erhalten, was die ersten Züchter unter Prof. Albert Heims Leitung als richtig anerkannt haben. Der Berner Sennenhund war schon immer ein kräftiger Allgebrauchshund, der sowohl flink genug war, um Kühe zu treiben und zugleich stark genug, um schwere Karren zu ziehen. 

 

Mit der Kampagne „fit for Function“ will die SKG Qualzuchten verhindern und die jeweilige Rasse wieder so züchten, wie sie damals zu ihrem Verwendungszweck definiert wurde. Der Berner Sennenhund wurde ursprünglich zum Wachen und zum Ziehen der Milchwägeli gezüchtet. Diese Aufgaben formten sein Äusseres, seinen Körperbau und schliesslich auch seine Silhouette. Um kraftvoll und verschleissfrei einen Wagen zu ziehen, muss der Berner Sennenhund kräftig sein. Laut Standard ist der Körper eher gedrungen als lang. Als Richtwert für das Verhältnis Widerristhöhe zur Rückenlänge gilt 9:10. Eine gut ausgeformte Brust gewährleistet eine optimale Vorhandführung und die ausgeprägte Vorbrust braucht es, damit das Brustblatt des Zuggeschirrs schön aufliegt. Die Winkelungen der Schulter und der Hinterhand müssen in einem bestimmten Verhältnis sein, damit die Statik stimmt und der Hund aus der Hinterhand viel Schub bringen kann. Trotz kräftigem Körperbau darf der Berner Sennenhund nicht schwerfällig oder plump sein. Die Balance muss stimmen. Ein korrekter anatomischer Aufbau mit raumgreifenden Bewegungen schützt den Berner Sennenhund vor frühzeitigem Verschleiss und altersbedingten Gelenksproblemen. Somit hat das Exterieur einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Hundes. „Der veredelte Berner Sennenhund soll immer noch ein gedungener und stämmiger Bursche werden, der im Gesamtbau und im Kopf sich etwas dem Neufundländer, aber ja nicht dem Setter nähern darf.“ (Zitat Prof. Albert Heim)

 

Als ehemaliger Hof- und Wachhund, der die Menschen bei der täglichen Arbeit draussen begleitete, brauchte der Berner Sennenhund ein pflegeleichtes Fell, das ihn vor jeglichem Witterungseinfluss schützte. Langes, schlichtes oder nur leicht gewelltes Haar mit Unterwolle ist diesbezüglich ideal und neben der Knochenstärke ein weiterer Grund, weshalb beim Berner Sennenhund Neufundländer eingekreuzt wurden.

 

Natürlich ist jeder Berner Sennenhund schön, denn Schönheit ist immer etwas Subjektives und hat mit dem Auge des Betrachters zu tun. Um den Berner Sennenhund als Typ zu erhalten ist es aber zwingend, dass nur Rassevertreter in die Zucht kommen, die im hohen Masse dem Standard entsprechend.